Historie

Aufstieg - Rückkehr in die Verbandsliga Nord!

 Der SV Adler Weidenhausen hat sich durch einen hochverdienten 2:1 Sieg über den bisherigen Tabellenführer VFB Süsterfeld den Meistertitel in der Gruppenliga Kassel gesichert und schafft damit nach zweijähriger Abstinenz wieder die Rückkehr in die Verbandsliga Nord!

Trainer Claus Brandl musste vor diesem Endspiel einige knifflige Personalenscheidungen treffen, da wie berichtet die Stammspieler Jan Gonnermann und Ralf Kruse nicht zur Verfügung standen. Robin Berg rückte neben Kapitän Sven Schäfer auf die zweite "Sechser-Position" und Routinier Matthias Gruber besetzte die linke Außenbahn. Bereits an dieser Stelle sei erwähnt, dass die beiden Akteure ihre Sache ausgezeichnet machten. Die beiden Innenverteidiger Martin Schäfer und Florian Grede konnten zum Glück trotz ihrer Blessuren mitwirken. Trainer Claus Brandl schaffte es mit seiner Ansprache und Plakaten das Selbstvertrauen des Teams zu stärken und auch der verletzte Jan Gonnermann unterstütze seine Mannschaft auf vorbildlicher Weise.

Die Adlerträger kamen vor der staatlichen Kulisse gut ins Spiel und legten schneller als die Gäste die verständliche Nervosität ab. Die Heimelf machte mit guter Zweikampführung und sehr hoher Laufbereitschaft den Favoriten aus Kassel sehr schnell deutlich, dass man gewillt ist, den Gegner einen heißen Kampf zu liefern. Die Grün-Schwarzen waren spielbestimmend und kamen folgerichtig schon in der Anfangsphase zu einigen Eckbällen, die aber keinen zählbaren Erfolg einbrachten. Wie dominant der SVA in dieser Phase war, zeigte sich auch in der 23. Spielminute bei der umjubelten Führung. Der Linkeaussenverdeitiger des VFB, Enver Gül, wird im eigenen Strafraum von Alexander Henke bedrängt und der rechte Mittelfeldspieler des SVA kommt schließlich auch an den Ball und spielt diesen geschickt in den Fünfmeterraum wo Dirk Sterzing zum wichtigen 1:0 für den SVA einschiebt. Die Führung steigerte nochmals das Selbstvertrauen der Hausherrn, setzte sich jeder einzelne Akteur für seinen Mitspieler vorbildlich ein ließ damit auch den Funken auf das Publikum überspringen. Die hochgelobten Gäste versuchten zwar nach dem Rückstand, angetrieben von Kapitän Jens Wörner dagegen zu halten, aber taten sich weiterhin sehr schwer gegen die wie entfesselt aufspielende Adlertruppe sich Chancen herauszuspielen. Der gute Schiedsrichter entschied auch bei einem Zweikampf zwischen den beiden Kapitänen Jens Wörner und Sven Schäfer richtigerweise auf keinen Elfmeter, da die Nr. 4 des SVA noch den Fuß zurückzog und sein Gegenspieler eher versuchte einzufädeln. Im Gegenteil, gefährliche Torraumsituationen erspielte sich nur die Mannschaft von Trainer Claus Brandl. Nach Vorarbeit von Sören Gonnermann verpasst Maikel Buchenau, noch leicht gehalten von David Döring, in aussichtsreicher Aktion nur knapp den Ball und kann anschließend der aufgerückten Martin Schäfer das Spielgerät auch nicht mehr auf das Tor bringen, Wenig später hätte der unermüdlich rackernde Dirk Sterzing sogar sein zweiten Treffer an diesen Tag erzielen müssen. Eingesetzt von Matthias Gruber, bringt er aber freistehend vor dem Süsterfelder Schlussmann Ibrahim Gül den Ball nicht im Tor unter. Der ehemalige Wolfsanger David Döring, im letzten Jahr noch Meister auf dem Chattenloh geworden, hatte dann kurz vor der Halbzeit mit einen Schuss aus halbrechter Position die erste kleine Chance für die Gäste. Die Adlerträger agierten in der Schlussphase der ersten Halbzeit insgesamt nicht mehr ganz so taktisch diszipliniert und taten sich schwer in das gegnerische Abwehrdrittel reinzustoßen.

Trainer Claus Brandl lobte aber seine Mannschaft in der Halbzeitsprache zu Recht für die sehr starke Leistung und sprach die wenigen negativen Dinge nur sehr kurz an. Spieler und Verantwortliche schworen sich anschließend noch mal auf die letzten 45 Minuten in der Saison ein und gingen fest entschlossen mit den Glauben an die Sensation zurück. Die Hausherrn fanden auch gleich recht gut wieder in die Begegnung zurück und standen weiterhin kompakt und ließen keine Chance zu. Die Adlerträger selbst kamen hingegen durch ansehnliches Konterspiel immer wieder zu sehr guten Chancen. Sören Gonnermann zeigte immer wieder seine unnachahmliche Klasse und hatte Pech das er gleich zweimal im 1:1 Duelle gegen den Süsterfelder Torhüter den wohl vorentscheidenden zweiten Treffer für sein Team verpasste (52. und 63. Spielminute). Dirk Sterzing und der eminent fleißige Maikel Buchenau hatten ebenfalls gute Gelegenheiten in dieser Phase des Spitzenspiels. Und wie so oft im Fussball rächte sich die ungenügende Chancenverwertung auch diesmal. David Döring trifft unhaltbar nach einem langen Ball von der linken Seite zum schmeichelhaften Ausgleich für den VFB. Großer Jubel natürlich bei der Mannschaft und den mitgereisten Zuschauern, hätte dieser Spielstand ja bekanntlich dem Team von Trainer Osman Duygu zur Meisterschaft gereicht. Die Adlerträger brauchten zwar einige Minuten um den Schock zu verdauen, machten aber nicht wie in ähnlichen Spielen in der Vergangenheit, den Fehler die Defensive zu vernachlässigen. Matthias Gruber hatte mit einen Distanzschuss die erste kleine Chance nach dem Ausgleich, ging der Ball aber über das Tor. Und dann kam die 83. Spielminute!!! Sören Gonnermann kommt aus dem Gewühl heraus an den Ball und hämmert ihn mit vollem Risiko in die Maschen!! Das Chattenloh bebte, unglaubliche Jubelszenen spielten sich ab. Sören Gonnermann, der zuvor vom Pech verfolgt war, hatte sich diesen Treffer auch einfach verdient gehabt. Die Stärke des SVA an diesen Tag wurde dann in der Schlussphase des Spiel nochmals sichtbar! Die Mannen vom Chattenloh ließ trotz des Dauerdrucks der Gäste keine Chance mehr zu und hatten sogar durch Dirk Sterzing die Chance für einen dritten Treffer. Als nach drei Minuten Nachspielzeit der Schiedsrichter das Spiel abpfiff gab es bei Spielern, Verantwortlichen und Fans kein Halten mehr. Unbändiger Jubel mit lauten Gesängen machte sich auf dem Chattenloh breit, lag man sich gegenseitig in den Armen und flossen bei jung und alt viele Freude tränen. Trainer Claus Brandl musste sich die obligatorische Bierdusche über sich ergehen lassen und wurde auch anderweitig ordentlich Champagner gespritzt. Eine Stunde nach Spielschluss ging es dann per offenen Oldtimer und mit Fahnen, alkoholischen Getränken durch das Meißnervorland!! Wieder angekommen an der Heimstädte des SVA, wurde ununterbrochen weitergefeiert die bekannten Adlerlieder wurden lautstark gesungen, Showeinlagen von Spielern gehörten natürlich auch dazu. Bis in die Morgenstunde wurde gefeiert, wurde von einigen Protagonisten noch die Diskothek Mausefalle aufgesucht um auch da die Botschaft des Tages zu verkünden: "Der SVA ist wieder da!" Am Sonntag ging es dann bereits um 12.00 Uhr weiter, floss im Gasthaus Sommermann das Weizen wieder im Strömen, nach einen kurzen Zwischenstopp auf "Stedes" Meistbalkon, speiste ein Großteil der Mannschaft in Eschwege, bevor man in der Gaststätte Zille ordentlich Stimmung machte. Dirk Sterzing, der uneingeschränkte Partykönig des SVA, vertrat die Adlerträger sogar noch am Pfingstmontag im Festzelt auf der Kirmes in Niederhone! Mit dem 90jährigen-Jübiläum am Fronleichnamswochenende wird die Meisterschaft aber sicherlich noch mal gebührend gefeiert werden und werden derzeit auch Flüge nach Mallorca gesucht um am berüchtigten Ballermann es ordentlich knallen zu lassen!

Der Vorstand möchte sich über diesen Weg bei den vielen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die mit ihren Einsatz mit dazu beigetragen haben, das der 30.05.2009 zu einen unvergesslichen Tag geworden ist, werden die jüngeren Zuschauer sicherlich noch in 50 Jahren von diesem dramatischen Spiel erzählen.

 Vorschau auf die neue Saison

 Der SV Adler ist wieder in der Spielklasse, wo er nach Meinung der Verantwortlichen, Spielern und auch der vielen treuen Fans im Werra-Meißner-Kreis hingehört, in der Verbandsliga Nord. Die Adlerträger schafften in der vergangenen Saison unter den beiden Trainern Christian Buchenau (bis Januar 09) und anschließend Claus Brandl nach einen verpatzen Saisonstart (4 Punkte aus den ersten 4 Spielen) mit einer beeindruckenden Serie und dem krönenden 2:1 Sieg am letzen Spieltag gegen den direkten Konkurrenten und hohen Favoriten VFB Süsterfeld die Rückkehr in die zweithöchste Spielklasse Hessens. Die Feierlichkeiten über Pfingsten, die Jubiläumsfeier anlässlich des 90-jährigen Geburtstages des SVA und die Mannschaftsfahrt auf Mallorca waren sehr ausgiebig und hatten sich alle Beteiligte nach einer anstrengenden und nervenaufreibenden Saison auch vollkommen verdient. Im Hintergrund wurde aber auch palarel die Planungen für die anstehende Saison begonnen. Die Verantwortlichen sind froh, dass Claus Brandl doch als Trainer der ersten Mannschaft den Verein erhalten bleibt und mit Ingo Sieberhagen ein weiteres Weidenhäuser Eigengewächs als Trainer für die zweite Mannschaft gewonnen werden konnte. Wie in jeder Sommerpause brodelte die Gerüchteküche bezüglich möglicher Spielerwechsel auch in diesem Jahr. Stürmer Sören Gonnermann entschied sich glücklicherweise gegen ein Angebot des Regionalligisten KSV Hessen Kassel, ist diese Entscheidung ihn sehr hoch anzurechnen. Insgesamt gehen die beiden Seniorenmannschaften nur mit einen leicht veränderten Spielerkader in die Saison. Kevin Axt (SG Wehretal) Markus und Johannes Deisling sowie Andre Borkenhagen (SV 07 Eschwege) verließen den SV Adler. Rene Gonnermann (SG Herleshausen/Nesselröden) , Björn Ruelberg (TSV Wichmannshausen ) Jonas Großkurth (SG Hessische Schweiz) und Aléxandros Gkousdaobás (SV Reichensachsen) schlossen sich den Adlerträgern neu an. Wir heißen die Neuzugänge herzlich willkommen auf dem Chattenloh und wünschen Ihnen das sie sich rund um den Adlerhorst schnell heimisch fühlen und ihre sportlichen Ziele erreichen werden. Die neuen Spieler und auch die weiteren Aktiven und Verantwortliche werden wir nach und nach in der neuen Vereinszeitung Ihnen lieben Zuschauer vorstellen.

 Saison 2009/2010

 Die zweite Mannschaft strebt nach den Abstieg in die Kreisliga A den direkten Wiederaufstieg in die Kreisoberliga an. Der neue Trainer Ingo Sieberhagen geht dieses Ziel optimistisch an ist er von der Qualität seines Kaders überzeugt und hofft das seine Schützlinge im Training gut mitziehen und Spieler, die in der ersten Mannschaft nicht zum Zuge kommen sich bei entsprechenden Einsätzen im Reserveteam gut integrieren und mit dazu beitragen sich von Beginn an in der Spitzentruppe festzusetzen. Das Team um Kapitän Mike Starost, der vor kurzen nach Weidenhausen gezogen ist, war in der vergangenen Saison trotz des Abstieges in vielen Begegnungen den Gegner ebenbürtig, dürfte daher mit einer besseren Chancenverwertung und trotz eines kleines Kaders die Meisterschaft keine Utopie darstellen. Aufgrund der Spielklassenreform ist es schwer einzuschätzen welche Teams weiterhin um die Meisterschaft mitspielen werden.

Für die erste Mannschaft von Trainer Claus Brandl ändert sich die Ausgangslage nach den letzen beiden Jahren in der Gruppenliga nun wieder. Die Adlerträger waren sowohl in der Meisterschaftssaison als auch in dem Jahr zuvor den meisten Konkurrenten insbesondere im athletischen und spieltaktischen Bereich überlegen und bestimmte die Partien und verließ den Platz dementsprechend zumeist als Sieger. Der Mannschaft um Kapitän Sven Schäfer werden in der Verbandsliga Nord nun wesentlich stärkere Gegner gegenüberstehen, gegen die es sich zu behaupten gilt um den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen. Trainer Claus Brandl kann dabei auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen die insbesondere in den Spitzenspielen der vergangenen Saison ihre Leistungsstärke bewiesen hat. Mit Jan Gonnermann (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Florian Grede (Grundwehrdienst) stehen jedoch zwei Leistungsträger

 


 

 Jahresrückblick 2009

 

Langsam aber sicher neigt sich das Jahr 2009 dem Ende entgegen und die Festtage stehen bereits vor der Tür. Zeit, um auf ein tolles Jahr zurückzublicken. Zu Beginn dieses Jahres gab es nicht nur positive Schlagzeilen seitens des SV Adler. Trainer Christian Buchenau legte Anfang Februar wegen finanzieller Unstimmigkeiten mit dem Vorstand sein Amt nieder. Zuvor hatte er mit seinem Team noch das Hallenturnier in Reichensachsen und erneut auch die Hallenkreismeisterschaften gewonnen. Der Weidenhäuser Claus Brandl wurde als sein Nachfolger auserkoren. Die Adlerträger mussten sich dann zum Auftakt der Rückrunde beim OSV Vellmar II knapp geschlagen geben und büßten auch aufgrund eines ausgefallenes Spiels den Vorsprung auf den großen Rivalen um die Meisterschaft, den VFB Süsterfeld, ein. In den folgenden Wochen konnte die Mannschaft um Kapitän Sven Schäfer ihre Spiele jedoch zumeist recht souverän gewinnen und durch die Siege in den Nachholspielen zur Osterzeit beim TSV Rothwesten (6:3) und gegen den TSV Wattenbach (2:1 Sieg in Unterzahl) sowie Anfang Mai im spannenden Derby bei der SG Witzenhausen zog man wieder mit den großen Konkurrenten aus Kassel nach Punkten gleich.

Am Pfingstsamstag kam es am letzten Spieltag zum großen Endspiel um die Meisterschaft zwischen den mit Abstand spielstärksten Mannschaften der Gruppenliga Kassel. Die Vorbereitung auf das Spiel des Jahres begann für den SVA mit einem großen Schock. Bei Mittelfeldantreiber Jan Gonnermann, der sich zehn Tage zuvor am Knie verletzte, wurde vorm Arzt ein Kreuzbandriss festgestellt. und somit stand er für dieses wichtige Spiel nicht zur Verfügung. Auch Routinier Ralf Kruse konnte aufgrund seines Urlaubes ebenfalls nicht eingesetzt werden. Mit Florian Grede und Martin Schäfer gingen zwei Akteure angeschlagen in die Partie, die Vorrausetzungen waren also nicht gerade positiv zum großen Finale.

Gut 1.200 Zuschauer gaben dem Spiel einen würdigen Rahmen und sahen von Spielbeginn eine hervorragende Leistung des SVA. Dirk Sterzing brachte die Grün-Schwarzen nach Vorarbeit von Alexander Henke verdientermaßen auch in Führung. Die Adlerträger kontrollierten auch in der Folgezeit, dank einer enormen Laufbereitschaft und Zweikampfstärke das Spiel und hatten die weitaus besseren Torgelegenheiten. 15 Minuten vor Schluss dann der überraschende Ausgleich durch Döring für die favorisierten Gäste. Die Hausherren gaben aber nicht auf und wurden fünf Minuten vor Schluss für eine tolle Saison belohnt. Torjäger Sören Gonnermann hämmert den Ball zum entscheidenden 2:1 in die Maschen und stieß damit die Tür in Richtung Verbandsliga Nord weit auf. Die Schützlinge von Trainer Claus Brandl überstanden anschließend mit sehr guter Defensivarbeit die restlichen Minuten sehr souverän und gewannen damit verdient das Endspiel um die Meisterschaft. Nach dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Ide spiegelten sich unbeschreiblichen Jubelszenen auf den Chattenloh ab, wusste wohl jeder Beteiligte, dass sich ein denkwürdiges Ereignis abgespielt hat. Fans, Spieler und Verantwortliche feierten anschließenden die Meisterschaft über Pfingsten gebührend und gaben natürlich auch den Feierlichkeiten im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums einen glanzvollen Rahmen. 17 Spieler und Verantwortliche schlossen die Feierlichkeiten dann am Ballermann auf Mallorca anständig ab. Wehrmutstropfen aus sportlicher Sicht war der überflüssig Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Kreisoberliga. Die Mannschaft von Trainer Harry Herzog war in vielen Spielen zwar den Gegnern ebenbürtig, verpasste aber durch eine mangelhafte Chancenverwertung eine bessere Punktzahl. Der Abstieg ist umso bitterer, da aufgrund der Spielklassenreform die Adlerreserve in der neuen Saison sicherlich das Potenzial für einen gesicherten Mittelfeldplatz gehabt hätte.

Nach einer kurzen Sommerpause begann Ende Juni auch schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison. Aufstiegscoach Claus Brandl blieb trotz seiner beruflichen Belastung erfreulicherweise Trainer der ersten Mannschaft und als Nachfolger von Harry herzog konnte mit Ingo Sieberhagen ein weiteres Weidenhäuser Eigengewächs gewonnen werden. Der Spielplan der Verbandsliga Nord sah gleich zum Saisonauftakt das brisante Kreisderby zwischen dem SV Adler und der SV 07 Eschwege vor. Nachdem beide Mannschaften ein Wochenende zuvor im Finale des MIG-Cup und dem Kreispokalfinale jeweils mit ersatzgeschwächten Teams antraten, entwickelte sich vor 800 Zuschauern ein packendes Derby, das der SV Adler nach großartigem Kampf trotz zweimaligen Rückstandes mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Der Aufsteiger konnte zwar auch im Spiel gegen die favorisierte Mannschaft aus Wabern einen Punkt ergattern, musste anschließend aber in den Begegnungen gegen Grebenstein, Sand und Korbach bittere Niederlagen einstecken. Im Heimspiel gegen Oberligaabsteiger Buchonia Flieden konnte die Mannschaft dann einen eminent wichtigen Sieg feiern, verlor aber die folgenden Auswärtsspiele in Steinbach und Grebenhain wiederum. Nachdem Pflichtsieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Niederaula stellte der erste Auswärtserfolg der Saison in Lehnerz (6:2!!!) eine Art Wendepunkt dar. Die Mannschaft stabilisierte sich jetzt in ihren Leistungen und stellte den Kontakt zum Tabellenmittelfeld wieder her. Trotz der etwas unglücklichen Heimspiele gegen die SG Bad Soden (0:0), FSC Lohfelden (1:5) und SG Eiterfeld (3:3) verschafften sich die Adlerträger durch die Punktgewinne in der Fremde weiter Respekt in der Liga. Ein besonderes Ereignis war sicherlich der unerwartete 3:2 Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten KSV Hessen Kassel II, verbunden mit dem erfolgreichen Comeback von Jan Gonnermann. Eine Woche später stand das Derbyrückspiel in Eschwege an. Die Adlerträger konnten auch den zweiten Vergleich trotz abermaligen Rückstandes triumphal mit 5:1 gewinnen und zeigten auch die zahlreichen Fans des SVA ihre große Klasse. Die Mannen vom Chattenloh schlossen schließlich das Fussballjahr 2009 mit einen respektablen 2:2 in Wabern ab. Das Team um Kapitän Sven Schäfer hat sich mit den bislang erreichten 29 Punkten eine gute Grundlage für den angestrebten Klassenerhalt verschafft. Bei fünf direkten Absteigern werden aber voraussichtlich noch ca. 18 Punkte benötigt werden, um auch zum Saisonende in dieser ausgeglichenen Liga sechs Mannschaften hinter sich zu lassen. Die zweite Mannschaft hat sich in der Kreisliga A durch eine Siegesserie pünktlich zur Winterpause auf den ersten Platz gesetzt und will diesen im Zweikampf mit der SG Hopfelde/Lusitana auch am Saisonende behaupten.

Spieler, Verantwortliche und der Vorstand des SV Adler bedanken sich über diesen Weg bei den Zuschauern nochmals ganz herzlich für die tolle Unterstützung im Jahr 2009 und würden sich freuen, sie auch im Jahr 2010 wieder zu den Spielen der beiden Seniorenmannschaften in Weidenhausen oder den Auswärtspartien begrüßen zu dürfen!